...manchmal kann ich sie einfach nicht zulassen.
Alles in mir sehnt sich danach von Dir berührt,
gestreichelt, getröstet und umarmt zu werden.
Und doch mache ich einen Schritt zurück,
wenn Du mich berühren möchtest.
Weiche ich Deiner Hand aus,
die mich streicheln möchte.
Kann ich Deinen Trost nicht annehmen
und lasse ich Deine Umarmung nicht zu.
Irgendwann wird mir dann bewußt,
daß der Schritt rückwärts wichtig war
um zu erkennen wer Du bist.
Daß ich Deiner Hand ausweichen mußte,
um sie wieder fühlen zu können.
Daß Du mir keinen Trost spenden mußt,
weil schon Deine blose Anwesenheit mich tröstet.
Daß ich ab und an mal Deiner Umarmung entkommen muß,
um für eine neue Umarmung von Dir bereit zu sein.
Ja manchmal muß ich vor Deiner Nähe flüchten,
um sie aufs Neue genießen zu können.
Schön das es Dich gibt!!!
Martina Längle (Mai´09)

